Ladenburg

Ladenburg Blumeninseln am Martinskreisel und im Waldpark sollen Unterschlupf und Nahrung bieten / Unterstützung durch NABU-Projekt

Stadt blüht für Insekten auf

Der dramatische Rückgang heimischer Insekten rückt zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit. Eine der Hauptursachen für den Insektenrückgang ist der Mangel an geeigneten Lebensräumen, da bebaute Flächen und Straßen immer mehr Raum einnehmen. Hier will die Stadt Ladenburg etwas tun.

„Städte und Gemeinden spielen eine entscheidende Rolle in den Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt“, so Bürgermeister Stefan Schmutz in einer Pressemitteilung. „Durch die Umwandlung von ökologisch minderwertigen Flächen in artenreiche Wildblumen- und Staudenwiesen können wir den Insekten Unterschlupf und Nahrung bieten und so unserer Verantwortung gerecht werden.“

„Natur nah dran“

Dieses hat Ladenburg am Martinskreisel und an einer Wiese im Waldpark unter Beweis gestellt. Statt einer kargen Grünfläche können sich die Insekten über üppig blühende Blumen, Gräser und Kräuter freuen. Fachlich und finanziell wurde die Umwandlung und Gestaltung dieser beiden Flächen durch das NABU-Projekt „Natur nah dran“ unterstützt. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Die Stadt Ladenburg hat sich 2017 laut Pressemitteilung beim Projekt „Natur nah dran“ beworben und einen Zuschuss in Höhe von 15 000 Euro erhalten. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, durch naturnahe Umgestaltung von städtischen Flächen die innerstädtische Biodiversität zu erhöhen.