Ladenburg

Ladenburg Die Verwaltung investiert während der Sommerferien rund 170 000 Euro / In den Weihnachtsferien kommt die Merian-Realschule an die Reihe

Stadt bringt Schulen auf Vordermann

Archivartikel

Rund 170 000 Euro hat die Stadt während der Sommerferien in ihre Schulen investiert. Bei einem Rundgang stellen Bürgermeister Stefan Schmutz, der städtische Liegenschaftsmanager Götz Speyerer und Hausmeister Karlheinz Schäfer einige der Projekte vor. „Es sind keine großen Sachen, aber viele kleine“, erläutert Speyerer zu Beginn.

Wenig Investitionsbedarf gab es im Carl-Benz-Gymnasium (CBG). Kein Wunder, denn erst vor zwei Jahren wurde die langwierige Generalsanierung mit einem Volumen von zwölf Millionen Euro abgeschlossen. Aber eins fehlte noch: das Leitsystem zu den Räumen, das nun während der Ferienzeit eingerichtet wurde. Insgesamt fließen 32 000 Euro ins CBG.

Liste aller Aufgaben

Im Gymnasium hängen auch die Listen aller zu erledigenden Aufgaben in sämtlichen Schulen, die Hausmeister Karlheinz Schäfer erstellt hat. Grün bedeutet erledigt, und demnach sind die meisten Aufgaben abgehakt.

Mehr ist in der Werkrealschule passiert, wo 51 000 Euro investiert wurden. Zwei Klassenräume erhielten Akustikdecken. Sie wurden, wie auch zwei Flure, mit neuen Böden versehen. Zudem erhält ein Raum, der bisher durch eine Faltwand geteilt war, eine Trennwand mit Tür. Hohe Stromeinsparungen verspricht sich die Stadtverwaltung von der Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Lampen. Was dazukommt, so Hausmeister Schäfer: „Die Räume müssen leergemacht und dann wieder eingeräumt werden.“ Auch der Container, in dem drei Klassenzimmer und der Musikraum untergebracht sind, erhält neue Böden.

Etwa 260 Schüler hat die Ladenburger Werkrealschule derzeit. „Das ist eine stabile Größe“, meint Bürgermeister Schmutz zufrieden. Im Umkreis gibt es keine Werkrealschulen mehr. Deshalb erstaunt es nicht, dass über zwei Drittel der Schüler aus den Nachbargemeinden kommen. Die Prognose von Stefan Schmutz: „Die Zukunft der Schule ist nicht in Frage gestellt.“ Allerdings wünscht sich das Stadtoberhaupt klare Aussagen der Landesregierung über die weitere Gestaltung der Schullandschaft, auch um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Am meisten Geld fließt in diesem Sommer in die Dalberg-Grundschule: 63 000 Euro. Für diesen Betrag wurden mehrere Räume komplett saniert. „Böden, Decken, Lampen, Verdunkelungen, Streichen“, zählt Karlheinz Schäfer auf. Eine neue Abdichtung erhielt die Dachterrasse, zwei Klassenräume zudem Multimediatafeln zum Stückpreis von etwa 5000 Euro. Schmutz zeigt sich zufrieden mit den Arbeiten: „Unser Ziel ist es, die Gebäude regelmäßig instandzuhalten, um so umfangreiche Generalsanierungen zu verhindern.“

Der Bürgermeister fährt fort: „Wir investieren aber nicht nur in den Sommerferien.“ So steht die Sanierung von Fachräumen und Toilettenanlagen in der Merian-Realschule an. Dafür gibt es einen Zuschuss in Höhe von 276 000 Euro. Die Vergabe der Arbeiten ist für nächste Ratssitzung vorgesehen, der Baubeginn für die Weihnachtsferien.