Ladenburg

Ladenburg Sperrung im Kurzgewann ärgert Radler

Stadt will zusätzliche Schilder aufstellen

Für Radfahrer in Ladenburg ein Ärgernis ist der gesperrte Feldweg am Ende der Kurzgewannstraße. Dort ist zwar eine Erklärung angebracht, doch fehlte bislang ein Hinweis, wie weniger Ortskundige ihre Ziele erreichen. Ein Anwohner: „Ich habe erst am Donnerstag wieder einem ratlos kopfschüttelnden Radler erklären müssen, wo er jetzt am besten langfährt.“ Das gehe leider schon länger so. Nach Auskunft der Stadtverwaltung dauert die Sperrung auch noch bis Ende des Jahres an.

„Die Stadtverwaltung bedauert, dass durch diese Maßnahme Unannehmlichkeiten für Radfahrer und Anwohner entstehen“, teilte die Pressestelle im Rathaus mit. Der Leitungsbau und die geplante Anbindung des Feldweges an die neuen Erschließungsstraßen Neugraben und Langgewannstraße für das Baugebiet Nordstadt-Kurzgewann machten diese Sperrung jedoch notwendig. Vor Ort sei eine Information angebracht. Doch nun wolle man für die verbleibende Zeit eine zusätzliche Beschilderung aufstellen, die bereits im Vorfeld auf die Sperrung hinweist.

Unbefestigte Feldwege

Die Stadtverwaltung empfiehlt Radfahrern in Richtung Heddesheim auf die Route über die verlängerte Industriestraße ausweichen. Dazu müsse die Bahnlinie an der Wallstadter Straße unterquert werden. Ortskundige hätten bei geeigneter Witterung jedoch auch die Möglichkeit von der Arztpraxis am Ladenburger Allemannenweg aus die unbefestigten Feldwege entlang der Bahngleise in Richtung Neuzeilsheim zu befahren. Radfahrer Richtung Hirschberg und Weinheim sollen über Weinheimer und Alte Weinheimer Straße fahren. Wie der „MM“ bereits berichtete, fehlen dort aber Hinweise, die rechtzeitig nach links abbiegen lassen. pj