Ladenburg

Ladenburg Zirkusprojekt der Merian-Realschule erstmals mit den sechsten Klassen

Tosender Applaus als Dank

Seit vielen Jahren schon gibt es das Zirkusprojekt an der Merian-Realschule. Waren es in den vergangenen Jahren immer „Profis“, zum Beispiel vom Kinderzirkus „Paletti“, die die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang trainiert haben, so übernahmen das in diesem Jahr die beiden Lehrer Carolin Scheviola und Fabian Müller zusammen mit den Klassen- und Sportlehrern der sechsten Klassen. Denn auch das ist neu: Ab sofort findet das Zirkusprojekt immer in der Klassenstufe sechs, nicht wie früher in sieben oder acht, statt.

Alle ziehen mit

Ganz im Zeichen des Sozialprofils der Schule – nämlich dem Zusammenhalt und respektvollen Umgang untereinander, um gemeinsam etwas zu erreichen – standen auch die insgesamt vier Tage, an denen die Kinder sich auf den großen Auftritt im „Zirkus Meriano“ vorbereitet haben. „Es war äußerst erfreulich, dass es an allen Tagen weder Streit noch irgendwelche Unstimmigkeiten gab“, so Fabian Müller. „Alle wollten eben gemeinsam ihr Ziel, nämlich die Vorführung am heutigen Abend, erreichen“ pflichtet ihm seine Kollegin Carolin Scheviola bei.

Und so konnte Schuldirektorin Edeltrud Ditter-Stolz neben den Eltern und Geschwistern der „Zirkusartisten“ auch viele Schüler und Bürgermeister Stefan Schmutz in der Lobdengauhalle begrüßen. Ihr Dank galt den Damen und Herren des Fördervereins für die Bewirtung sowie den Schülerinnen und Schülern der höheren Klassenstufen, die sich um den Um- und Aufbau sowie um die Technik kümmerten. Außerdem verkauften die Schüler der 5. Klassen Popcorn. Der Erlös fließt in das Zirkusprojekt, ebenso wie die Spenden am Ende der Veranstaltung.

Die weitere Moderation des Abends übernahmen die beiden Schülerinnen der 8b, Annika und Talessa. Sie stimmten die Gäste auf die Auftritte ein. Und schon hieß es Mange frei für die Artisten des Zirkus Meriano. Das Programm war sehr vielfältig. Los ging es mit Balanceübungen auf dem Schwebebalken, es gab aber auch tolle Sprünge auf dem Trampolin, Akrobatik an den Ringen oder fingerfertiges Jonglieren. Außerdem zeigten zwei Mädchen, wie schnell man mit dem Springseil sein kann.

Für die lustigen Momente sorgte zum einen ein Clown, vor allem aber auch die „Tanzsäcke“ mit ihren lustigen Tänzen. Nach gewagten Pyramiden wurden die Zuschauer in die Pause entlassen, ehe es dann im zweiten Teil mit Balanceakten auf großen Bällen weiter ging. Einradfahren, eine weitere Jonglageeinlage sowie Kunststücke an den Ringen leiteten dann zum großen Finale über. Hier gab es noch einmal Pyramiden, ehe sich alle rund 70 Kinder und ihre betreuenden Lehrer dem Publikum präsentierten, um sich ihren wohl verdienten Applaus für diese tolle Leistung abzuholen. -ion