Ladenburg

Ladenburg Erfolgreiche Karate-Sportlerin zu Gast am Talentstützpunkt des Budoclubs Rhein-Neckar

Training mit Weltmeisterin Sophie Wachter

Beim Budo-Club Rhein-Neckar (BCRN) in Ladenburg fand erneut ein Training unter prominenter Anleitung statt: Mit Sophie Wachter stand diesmal die Team-Weltmeisterin in der Karate-Disziplin Kata aus Frankfurt am Main zunächst vor den Kindern des regionalen Talentstützpunkts am BCRN.

Nachmittags gab es dann in der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule eine Übungseinheit für Jugendliche und Erwachsene aus dem Verein. „Dieser Talentstützpunkt ist etwas Besonderes, weil der Leiter Richard Seipp da sehr hinterher ist“, sagte Wachter am Vormittag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Nachwuchsförderung ist wichtig

„Wichtig ist mir, die Nachwuchsförderung zu unterstützen und als Vorbild zu agieren, damit die Kinder dabei bleiben, denn ich selbst war früher auch happy, wenn aktive Athleten bei uns im Training waren“, erklärt die 24-jährige Sportsoldatin der Bundeswehr-Fördergruppe Mainz, die Wirtschaftspsychologie studiert. 2014 gewann sie mit dem deutschen Kata-Team die Heim-WM in Bremen. Und zwar in der stilisierten Kampfkunst mit imaginären Gegnern. „Mein Ziel ist es, weiterhin an der Weltspitze zu bleiben“, antwortet die Athletin auf eine entsprechende Frage von Bürgermeisterstellvertreter Bernd Garbaczok, der den ersten Trainingsblock beobachtete.

„Das ist eine ganz tolle Trainerin, die uns sofort gerne zugesagt hat, und Ihr dürft stolz sein, dass sie da ist.“ So stellte der BCRN-Vorsitzende und Cheftrainer Richard Seipp die sympathische Athletin vor. „Uns ist es wichtig, dass ihr mal quasi hautnah eine Weltmeisterin seht“, fügte Seipp hinzu und stellte in Aussicht, dass Wachter hinterher auch für Fragen zur Verfügung steht.

Viel Disziplin

„Aber vorher sollt Ihr zeigen, was Ihr drauf habt“, feuerte der Stützpunktleiter seine Schützlinge an. „Wir Eltern finden das super, und die Kinder reden die ganze Zeit schon nur noch darüber, dass sie mit einer Weltmeisterin trainieren dürfen“, freut sich ein Vater aus Schriesheim. Beim Training selbst jedoch herrscht Disziplin – von der obligatorischen Begrüßung auf Japanisch über die einzelnen Übungen bis hin zur respektvollen Verbeugung zum Abschluss.

Dass es gerade deshalb Spaß macht, ist jederzeit spürbar und am fleißigen Mitmachen ohne jegliches Murren zu erkennen. pj