Ladenburg

Ladenburg 600 Nachwuchsringer bei Römercup und Ladys Open

US-Team begleitet Olympia-Zweiten

„Super, wie immer: Das ist das beste Turnier in Deutschland in diesem Altersbereich.“ So schätzte der Weinheimer Willi Ulrich die beiden internationalen Nachwuchsturniere in der Ladenburger Lobdengauhalle ein. Der Geschäftsführer des Nordbadischen Ringerverbands begrüßte beim 26. Römer-Cup alte Bekannte. Darunter befand sich mit dem Olympia-Zweiten Mirko Englich „ein Aushängeschild unseres Sports für Deutschland“, wie Ullrich sagte.

„Für uns ist dieses Turnier zum Abschluss der Wettkampfsaison eine Standortbestimmung und Vorschau, wo es 2020 hingeht“, sagte Englich, der als Trainer des KSV Witten zu Gast war. Der Olympiasilbergewinner von 2008, Vize-Europameister, Militärweltmeister und zehnfache Deutsche Meister hatte das Nationalteam aus den USA mitgebracht, das zuvor bei Englich trainiert hatte. Außerdem sah das Publikum unter anderem starke Teilnehmer aus Schweden, Dänemark, Niederlande, Frankreich, Tschechien, Bulgarien und Deutschland ringen.

Die Gäste aus dem ukrainischen Konotop holten sich vor dem zweitplatzierten BK Thor (Dänemark) und dem starken Gastgeberteam vom Athletiksportverein (ASV) Ladenburg den Römerpokal. Die ASV-Ringer Maxim Riefling (Kadetten), Alexander Riefling (Junioren) und Nikita Eliseevb (B-Jugend) wurden Sieger, während Robert Gleim (D-Jugend) und Waceslaw Alexander Hörner (E-Jugend) jeweils zweite Plätze belegten. Große Freude: Altstadtrat Meinhard Georg stiftete spontan einen Siegerpokal. Bei den 21. Ladies Open mit der Rekordzahl von erstmals 173 Teilnehmerinnen verteidigte Helsingborg (Schweden) den Titel. pj