Ladenburg

Ladenburg Gemeindeprüfer monieren gezahlte Zulage

Verwaltung gelobt Besserung

Im Ladenburger Rathaus hat die Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg die Bauausgaben der Stadt in den Haushaltsjahren 2013 bis 2017 intensiv geprüft. Die Stellungnahme der Verwaltung zu den wesentlichen Ergebnissen im Prüfbericht nahm der Gemeinderat jetzt einstimmig zur Kenntnis.

So sei beispielsweise moniert worden, dass bei der Generalsanierung des Carl-Benz-Gymnasiums die „nachträgliche Vergütung einer Zulage für die vertraglich geforderten Schallschutzdeckenplatten unzutreffend war“. Stadtbaumeister André Rehmsmeier führte dazu aus, dass man nach einer Abwägung auf die mögliche Rückforderung von knapp 3000 Euro verzichtet habe, weil sich die Firma strittig gestellt habe und ein juristisches Verfahren die Stadt am Ende womöglich teurer gekommen wäre.

„Gemessen an den verbauten zwölf Millionen Euro ist der Bericht eine glatte Note Eins“, stellte Ladenburgs Bürgermeister Stefan Schmutz fest und versicherte ansonsten: „Wir geloben Besserung und handeln künftig genauso, wie uns der Prüfer das nahe legt.“ So sollen zum Beispiel Vertragsstrafen zum Einhalten von vereinbarten Fertigstellungsfristen künftig überwacht werden. pj