Ladenburg

Ladenburg Stadt unterschreibt Vertrag mit Pfalzwerken

Wärme für die Nordstadt

Archivartikel

Das Neubauviertel Nordstadt-Kurzgewann soll an eine zentrale Wärmeversorgung angeschlossen werden: Das beschoss der Gemeinderat 2017. Darauf folgte eine europaweite Ausschreibung, deren Schwerpunkt auf Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz lag.

Verlangt wurde außerdem ein niedriger Primärenergiefaktor. Vor acht Monaten vergab der Gemeinderat schließlich den Auftrag an die Pfalzwerke-Aktiengesellschaft. Vergangene Woche folgte der nächste Schritt, nämlich der Vertragsschluss. Er ging in feierlichem Rahmen über die Bühne, nicht zuletzt, weil Bürgermeister Stefan Schmutz die Vereinbarung als „Meilenstein und wichtigen Schritt für die Entwicklung eines zukunftsorientierten Wohnquartiers“ bezeichnete. Auch Pfalzwerke-Vertreter René Chassein brachte eine griffige Formulierung ein und nannte die Leistung seines Unternehmens ein „Rundum-Sorglos-Paket für die zukünftigen Bewohner der Nordstadt“.

Sie sollen durch gasbetriebene Blockheizkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung und ergänzende Gasspitzenlastkessel mit Wärme versorgt werden, was die Vertragsparteien als klimafreundlich dank „sehr geringer CO2-Emissionen“ bezeichnen. Zwischen 500 und 600 Wohnungen sind in dem Gebiet geplant, 1000 bis 1500 Menschen sollen hier leben. stk

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