Ladenburg

Ladenburg Förderverein ermöglicht Aktivitäten, die Schüler am Carl-Benz-Gymnasium unterstützen / Lob von Bürgermeister Schmutz

Zahl der neuen Mitglieder soll wieder steigen

„Auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2017“ blicken die Aktiven der Vereinigung der Freunde und Förderer des Carl-Benz-Gymnasiums (CBG) in Ladenburg zurück. Die Hauptversammlung fand im Schulgebäude statt. Das zufriedene Resümee des später einstimmig wiedergewählten Vorsitzenden Arno Blänsdorf griff Dörte Schipper auf: „Erfolgreich heißt für mich, dass wir viel Geld im Interesse der Schulgemeinschaft ausgegeben haben“, stellte die ebenso im Amt bestätigte Kassenwartin eingangs ihres Berichts fest. Sie lobte Beitragszahler, die dem Verein teils seit den 70er-Jahren die Treue halten oder Mitgliedschaften verstorbener Partner übernehmen.

Von insgesamt rund 24 000 Euro an Zuschüssen des Fördervereins profitierten viele der rund 1100 CBG-Schüler im vergangenen Jahr. Damit wurden mehrere pädagogisch wertvolle Projekte und Arbeitsgruppen unterstützt. „Ein großer Brocken“, so Schipper, „war erneut die technische Angleichung des Nebengebäudes an das generalsanierte Hauptgebäude“. Unter anderem wurden Digitalprojektoren angeschafft. Über diese Ausgabe wunderte sich jedoch der frühere CBG-Direktor Helmut Gindner als langjähriges Mitglied: „Der Förderverein ist eigentlich nicht für Leistungen da, für die der städtische Schulträger zuständig ist.“ Außerdem kritisierte er die geringe Zahl von Neuzugängen im aktuell 1148 Mitglieder zählenden Verein: „20 sind zu wenig, wenn man sich den Jahresbeitrag von nur sechs Euro vor Augen führt.“ Gindner regte an, wie früher bei den Elternabenden der Fünftklässler auf die große Bedeutung des Fördervereins hinzuweisen. „Ich finde das auch bedauerlich: Wir werden die Mitgliederwerbung verstärken“, erwiderte Blänsdorf. Auch die amtierende CBG-Direktorin Hannelore Buchheister signalisierte Zustimmung.

Wenig Zuschüsse abgerufen

Eine weitere Zahl fiel auf: Elternvertreterin Ulrike Lulei fand die Gesamtsumme von 1780 Euro an Zuschüssen für Landheimaufenthalte „erschreckend niedrig“. Dass man damit etwa sieben Schülern Zuschüsse auf Antrag gewährt habe, erläuterte Blänsdorf. „Ich würde vermuten, dass es am CBG mehr Kinder gibt, die das vertragen könnten“, meinte die Schülermutter. Gindners Frage, ob Schüler aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben mussten, wurde vereint. Dass manche Eltern möglicherweise vor dem Antrag, den der Klassenlehrer unterschreiben müsse, zurückschrecken, räumte Blänsdorf ein und kündigte an, vorgeschlagene Alternativen zu prüfen.

„Es ist beeindruckend und eine tolle Sache, mit welchem Engagement Aktivitäten ermöglicht werden, die Schüler unterstützen“, sagte Bürgermeister Stefan Schmutz bei seinem „Antrittsbesuch“ in dieser Runde. Den Äußerungen Gindners stimmte er zu. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Nach den Wahlen dankte Blänsdorf drei scheidenden Aktiven, nämlich Andrea Bauder, Ulla Eden und Sabine Mickelat. Neuer Vizechef neben Amtsinhaberin Katharina Vogel ist Ingo Preuß. Ramona Betzold übernahm den Posten der Schriftführerin und Dorothee Sift ist neue Beisitzerin.