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30 000 Jahre alt: Mammut-Rippe als Informationsträger

Archivartikel

Blaubeuren.Ritzungen auf einer mehr als 30 000 Jahre alten Rippe eines Mammuts geben Forschern der Universität Tübingen Rätsel auf. Zur Lösung könnten möglicherweise auch Ideen beitragen, die über Facebook gesammelt werden sollen, erklärten sie gestern bei der Präsentation der Rippe im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren. Der 44 Zentimeter lange Knochen mit etlichen Markierungen wurde von einem Team unter Leitung von Nicholas Conard in der Höhle „Hohle Fels“ auf der Schwäbischen Alb entdeckt und für diese Grabungsstätte als „Fund des Jahres“ eingestuft. Wegen der Markierungen ermögliche die Rippe neue Interpretationen zur Nutzung solcher Knochen „Wir vermuten stark, dass die Rippe als Informationsträger diente“, sagte Conard. Möglicherweise sei etwas gezählt worden. lsw (Bild: dpa)