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Alle Teilnehmer kennen ihr Ergebnis

Archivartikel

An der Qualität der Studie zu den Ansteckungsrisiken von Kindern lässt Hans-Georg Kräusslich, der Abteilungsleiter Virologie am Zentrum für Infektiologie des Uniklinikums Heidelberg, nicht rütteln. „Die Zahlen sind endgültig“, betont er.

In der vergangenen Woche hatte es aus dem Kreis der Eltern, die sich an der Studie am Standort Heidelberg beteiligten, Hinweise auf Fehler gegeben. Die Korrektur werde sich bis Mitte Juli hinziehen. Dagegen erklärte Kräusslich bei der Vorstellung der Ergebnisse in Stuttgart: „Alle Eltern sind inzwischen über ihr persönliches Testergebnis informiert.“ Ende des Monats oder Anfang Juli werde die Endfassung der Studie zur Veröffentlichung eingereicht.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) lobte die beteiligten Wissenschaftler. In beeindruckender Geschwindigkeit sei da gearbeitet worden.

Neben Heidelberg hatten die Unikliniken Freiburg, Tübingen und Ulm an der Studie mitgewirkt. Damit sollte eine möglichst gleichmäßige regionale Verteilung der teilnehmenden Eltern und Kinder erreicht werden. Da Heidelberg den Bereich Nordbaden abdeckte, war Mannheim nicht dabei. pre

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