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Veranstaltungen Bis zum 6. Oktober werden 2,3 Millionen Besucher auf dem Ausstellungsgelände erwartet / Geschäftsführer: Ziel um 100 000 übertroffen

Aus Bundesgartenschau wird Wohnquartier

Archivartikel

Heilbronn.Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel knapp übertroffen. Bis zum Ende der Veranstaltung am 6. Oktober rechnet Geschäftsführer Hanspeter Faas mit 2,3 Millionen Gästen, das sind 100 000 mehr als ursprünglich erwartet. Am Freitag wurde offiziell Bilanz gezogen. Knapp sechs Monate lang präsentierte die Schau auf einem 40 Hektar großen ehemaligen Brachgelände Gartenbau in Verbindung mit nachhaltiger Architektur.

Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel lobte die Gartenschau als „Gesamtkunstwerk“. Sie habe eine „Atmosphäre der Leichtigkeit und Lebensfreude“ in die Stadt gebracht, sagt der SPD-Politiker. „Wir hatten im Gemeinderat von Anfang an eine positive Stimmung für die Buga wie auch in der Stadt.“

An starken Tagen strömten bis zu 30 000 Besucher auf das Gelände, berichtete Faas. 70 Prozent der Gäste stammten dem Buga-Geschäftsführer zufolge aus Baden-Württemberg, knapp 30 Prozent reisten aus anderen Bundesländern an und zwei Prozent aus dem Ausland. Von der Veranstaltung hat die ganze Stadt profitiert, wie Steffen Schoch vom Heilbronn Marketing betonte.

Gekostet hat die Bundesgartenschau ungefähr 190 Millionen Euro. 140 Millionen Euro seien in die dauerhafte Entwicklung des Geländes investiert worden, berichtete Faas. 50 weitere Millionen Euro habe die eigentliche Gartenschau gekostet. Die Stadt Heilbronn wird rund zehn Millionen Euro zuschießen. Für Oberbürgermeister Mergel haben sich die Ausgaben gelohnt: „Mit der Buga als Katalysator betreiben wir Stadtentwicklung.“ Auf dem Buga-Areal soll in den nächsten fünf Jahren ein neues Stadtquartier entstehen – mit Wohnungen für 3500 Menschen. „Heilbronn hat die Messlatte für künftige Bugas hochgehängt“, erklärte Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft. Die nächste Bundesgartenschau wird 2021 in Erfurt stattfinden, 2023 ist dann Mannheim an der Reihe.

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