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Prozess 31-Jähriger soll sich Verfolgungsjagd geliefert haben

Autofahrer bestreitet Vorwürfe

Frankfurt.Mit Tempo 120 soll er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert haben – doch diesen Vorwurf hat ein 31-jähriger Mann am Dienstag vor dem Amtsgericht Frankfurt zurückgewiesen: Er habe den Wagen gar nicht gefahren, sagte der Mann zu Prozessbeginn.

Die Anklage wirft ihm vor, auf der Flucht vor einer nächtlichen Polizeikontrolle im vergangenen Juli über mehrere rote Ampeln und durch verkehrsberuhigte Zonen gerast zu sein. Am Ende habe er das Polizeifahrzeug sogar abgeschüttelt. „Durch Zufall wurde bei der Verfolgungsjagd niemand verletzt“, hieß es in der Anklageschrift.

Er habe sich nach einer Geburtstagsfeier von einem Freund nach Hause fahren lassen, sagte der 31-Jährige dagegen am Dienstag vor Gericht. Möglicherweise habe einer seiner Brüder seinen Wagen weggefahren. Der Prozess wird Ende Mai fortgesetzt. lhe