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Verkehr Knotenpunkt in Offenbach zeitweise komplett gesperrt

Autofahrer sollen Kaiserlei meiden

Offenbach.Der großangelegte Umbau des Kaiserlei-Kreisels zwischen Frankfurt und Offenbach macht Fortschritte. Ab diesem Samstag sollen die Arbeiten mit der Inbetriebnahme zweier Auffahrtrampen auf die Autobahn 661 in die nächste Phase gehen. Autofahrer sind aufgerufen, wegen der Umstellung auf die neue Verkehrsführung den Bereich ab dem Wochenende und in der kommenden Woche großräumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Allerdings entfallen zeitweise auch die am Kreisel gelegenen Bushaltestellen.

Die Einrichtung der nächsten Bauphase soll über mehrere Tage ab diesem Samstag erfolgen. Markierungen werden aufgebracht, Ampeln neu positioniert und programmiert. Die Abfahrtsrampen der Autobahn-Anschlussstelle Kaiserlei wurde von Freitagabend bis zum frühen Montagmorgen gesperrt.

Der Kaiserlei-Kreisel war einst das größte Verkehrsrondell Europas und verband die Zu- und Abfahrt von der Autobahn 661 mit dem Verkehr zwischen den beiden Nachbarstädten. An seine Stelle sollen zwei Kreuzungen mit Ampeln treten. „Wenn die ersten Autos über die neu gebauten Brücken und Rampen fahren, ist der erste Teil der Verkehrsneuordnung in Betrieb“, erklärte der Offenbacher Baudezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP).

Der Umbau soll bisherigen Angaben zufolge in einem Jahr abgeschlossen sein. Die neue ampelgesteuerte Doppel-Kreuzung ist für bis zu 94 000 Fahrzeuge täglich ausgelegt. Die Kosten gab die Stadt zuletzt mit insgesamt rund 52,5 Millionen Euro an. Den Großteil tragen Bund und Land. lhe