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Unfälle Retter verzeichnen wieder mehr Einsätze

Bergwacht warnt vor Leichtsinn

Archivartikel

Freiburg/Göppingen.Die Bergwacht in Baden-Württemberg bekommt das veränderte Freizeitverhalten der Menschen zu spüren. Nach mehreren Wochen der Corona-Zwangspause nehme die Mobilität in der Bevölkerung wieder zu, sagte eine Sprecherin der Bergwacht Schwarzwald. Immer mehr Menschen ziehe es bei frühlingshaftem und sommerlichem Wetter nach draußen in die Natur. Die Bergwacht Württemberg rief zu erhöhter Vorsicht auf. Freizeitaktivitäten sollten so gewählt werden, dass sie mit möglichst wenig Risiko verbunden sind. Rettungseinsätze seien für die Helfer wegen des Coronavirus mit einem höheren Aufwand verbunden.

„Wir stellen fest, dass es die Menschen wieder verstärkt nach draußen zieht“, sagte die Sprecherin der Bergwacht Schwarzwald. Mit Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus sei es im März und April im Freien auffallend ruhig gewesen, die Zahl der Notfall- und Rettungseinsätze sei deutlich zurückgegangen. Nachdem Corona-Regeln gelockert wurden, werde nun mit einem Anstieg der Zahlen gerechnet. Der Mai gelte neben April, September und Oktober als klassischer Wandermonat. Unfälle gebe es vor allem beim Wandern, Mountainbiken und Klettern, sagte ein Sprecher der Bergwacht Württemberg in Göppingen. Die beiden Bergwacht-Organisationen Schwarzwald und Württemberg sind für den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände zuständig. Sie rücken jährlich zu knapp 2000 Notfällen aus. lsw

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