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Arbeitsmarkt Drei Prozent im Südwesten ohne Job

Besser als im Vorjahr

Archivartikel

Stuttgart.Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg hat im Dezember geringfügig zugenommen. Genau 185 480 Menschen waren zum Ende des Jahres ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Das waren etwa 500 oder 0,3 Prozent mehr als im November. Die Quote blieb unverändert bei 3,0 Prozent, einem Wert, bei dem man allgemein von Vollbeschäftigung spricht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl auch im Dezember deutlich gesunken. Zum Jahresende 2017 waren im Südwesten knapp 196 000 Menschen ohne Job, die Quote lag bei 3,2 Prozent.

Anstieg in Rheinland-Pfalz

Zum Ausklang des Jahres ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen: Die Zahl der Erwerbslosen nahm im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent auf 92 700 zu, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag wie im November bei 4,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer um 6000 (6,1 Prozent) deutlich zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2017 noch bei 4,5 Prozent.

Positive Signale gibt es aus Hessen. Dort ist die Arbeitslosigkeit im Jahr 2018 so niedrig gewesen wie seit 1992 nicht mehr. Wie die Regionaldirektion mitteilte, waren im Jahresschnitt 154 340 Menschen ohne Job. „Auch für 2019 rechnen wir mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit“, sagte der Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin. „Es gibt aktuell keine Anzeichen dafür, dass wir in absehbarer Zeit einen Einbruch der stabilen konjunkturellen Entwicklung in Hessen erleben werden.“ Im Dezember 2018 waren 144 774 Menschen in Hessen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,3 Prozent, die niedrigste Dezemberquote seit 1980. Im Dezember 2017 waren es 4,7 Prozent gewesen. lsw/lrs/lhe

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