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Sanierung Pavillon nach Brandstiftung rekonstruiert

Chinesischer Garten öffnet wieder

Archivartikel

Frankfurt.Mehr als zwei Jahre nach einer Brandstiftung mit Millionen-Schaden kann der Chinesische Garten im Frankfurter Bethmannpark seine Tore wieder für Besucher öffnen. Ab diesem Freitagnachmittag (25. Oktober) sei der „Garten des Himmlischen Friedens“ wieder begehbar, teilte die Stadt Frankfurt am Mittwoch mit.

Brandstifter hatten in der Nacht zum 1. Juni 2017 den wertvollen „Wasserpavillon des geläuterten Herzens“ angezündet. Von dem oder den Tätern fehlt laut Polizei bisher jede Spur.

In aufwendiger Kleinarbeit rekonstruierten eigens aus China angereiste Handwerker den Pavillon originalgetreu unter Verwendung chinesischer Bauteile und alter Techniken. So wurden die Holzbauteile nicht genagelt, sondern traditionell verzapft. Anschließend musste der Chinesische Garten wieder in Ordnung gebracht werden. Die Stadt bezifferte die Kosten auf rund 1,3 Millionen Euro. Die Anlage war versichert.

Serientäter verantwortlich?

Eröffnet worden war sie im Oktober 1989, zu ihr gehören neben weiteren Gebäuden eine Marmorbrücke, ein großer Teich und ein Wasserfall. 2009 war das Ensemble aufwendig saniert worden. Es feiert nun sein 30-jähriges Bestehen.

Auch weitere Holzbauten waren in Frankfurt angezündet worden, darunter ein koreanischer Pavillon in einem anderen Park und der Goetheturm. Ob ein Serientäter am Werk war, sei nach wie vor unklar, sagte eine Polizeisprecherin. lhe