Länder

Arbeitsmarkt Frühjahr sorgt für spürbare Belebung

Deutlich weniger ohne Stelle

Archivartikel

FRankfurt.Auf Hessens Arbeitsmarkt gibt es immer weniger Arbeitssuchende, während die Zahl der unbesetzten Stellen weiterhin wächst. Für die Betriebe wird es nach Einschätzung der Arbeitsagentur immer schwieriger, geeignete Leute zu finden. „Wir laufen langsam auf eine Fachkräftelücke zu, die wir aus dem Bestand der Arbeitsagenturen und Jobcentern ohne weiteres nicht decken können“, erklärte die Operativ-Geschäftsführerin der Regionaldirektion Hessen, Bettina Wolf, am Donnerstag in Frankfurt.

Im besten März seit 37 Jahren hat es gut 5000 weniger Arbeitslose gegeben als einen Monat zuvor. Insgesamt waren 160 997 Frauen und Männer in Hessen als arbeitslos registriert, was fast 11 000 weniger waren als vor einem Jahr und einer Quote von 4,8 Prozent entspricht. So niedrig war die Arbeitslosigkeit in einem März seit 37 Jahren nicht mehr, wie die Regionaldirektion mitteilte.

Gute Werte in Nachbarländern

Die Arbeitslosenzahl in Baden-Württemberg sinkt wieder deutlich stärker. Im März waren landesweit gut 200 700 Menschen ohne Job. Das waren rund 7000 oder 3,4 Prozent weniger als im Februar. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart mitteilte, sank die Quote von 3,4 auf 3,3 Prozent. Sie lag damit immer noch leicht über dem Niveau, das zum Ende des Jahres 2017 erreicht worden war.

In Rheinland-Pfalz waren 103 300 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das sind 4300 oder 4,0 Prozent weniger als im Februar. Im Vergleich zum März 2017 entspricht das einem Rückgang von 8,4 Prozent oder 9500 Arbeitslosen. lhe/lsw/lrs