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Drogenhandel im Darknet

Archivartikel

Frankfurt.Wegen Rauschgifthandel und Geldfälschung im Darknet, einer illegalen Plattform in Internet, stehen seit gestern vier Männer in Frankfurt vor Gericht. Die Anklage legt ihnen 168 Straftaten zur Last – die meisten betreffen den Handel mit Marihuana und Amphetaminen.

Die Drogen wurden laut Anklage mit der Post von Frankfurt aus an die Kunden verschickt. Beim Aufgeben der Sendungen wurde einer der Männer von einer Videokamera gefilmt, so konnte er überführt werden. Bei den Ermittlungen stießen die Polizeibeamten auch auf Falschgeld. Die Bande hatte laut Anklage einen falschen 500-Euro-Geldschein für 390 Euro verkauft und weitere zum Verkauf angeboten.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die umfangreiche Anklage verlesen. lhe