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Max-Planck-Institut Land gibt 60 Millionen Euro

Erforschung der Tiere

Archivartikel

Stuttgart/Konstanz.Die Landesregierung stellt dem neugegründeten Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz 60 Millionen Euro zur Verfügung. Dem habe das Kabinett zugestimmt, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Es sei ein Glücksfall, ein weiteres Max-Plack-Institut in Baden-Württemberg zu haben. Im Südwesten verteilt gibt es mehr als zehn solcher Forschungseinrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Baubeginn in Konstanz ist für Mitte 2023 geplant.

Im Institut für Verhaltensbiologie am Bodensee beschäftigen sich die Forscher etwa mit Schwarmintelligenz und Kollektiventscheidungen von Tieren. Beobachtet werden auch Tierbewegungen von der Raumstation ISS aus mit Hilfe von Minisendern. Das deutsch-russische Projekt „Icarus“ hat nach mehrmonatiger Testphase Mitte September mit einer Studie zum Zugverhalten von Amseln und Drosslen begonnen. Damit erhoffen sich die Wissenschaftler mehr Erkenntnisse etwa über die Wanderrouten von Tieren, um Schutzzonen anzupassen oder auch Epidemien vorzubeugen. 

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