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Arbeitsmarkt Lage im August recht unterschiedlich

Fehlende Dynamik in Hessen

Archivartikel

Frankfurt.In Hessen sinken die Arbeitslosenzahlen kaum noch. Im August wurden 152 409 Männer und Frauen als arbeitslos registriert, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Das waren 0,5 Prozent weniger als im Juli und 0,7 Prozent weniger als im August des Vorjahres. Direktionschef Frank Martin wies bei einer konstanten Quote von 4,5 Prozent auf die fehlende Dynamik des Arbeitsmarktes hin: „Weniger Menschen konnten die Arbeitslosigkeit verlassen. Insbesondere die Nachfrage nach Helfertätigkeiten hat sich deutlich reduziert.“ Die monatlichen Rekordmeldungen der letzten Jahre ließen sich so nicht fortschreiben.

Schwächelnde Konjunktur

Die Sommerflaute und dazu noch die schwächelnde Konjunktur haben für einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg gesorgt. Ende August waren 209 616 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Das waren vor allem im Vergleich zum Juli deutlich mehr, nämlich gut 15 700 oder 8,1 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr ist ein Anstieg um gut 5800 oder 2,9 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,1 Prozent im Juli auf nun 3,3 Prozent. Das ist der gleiche Wert wie im August 2018.

In Rheinland-Pfalz lag die Arbeitslosigkeit im August etwa auf Vorjahresniveau. Die Erwerbslosenquote betrug 4,4 Prozent und entsprach damit genau dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Juli war sie saisonbedingt um 0,1 Punkte niedriger, wie die Arbeitsagentur am Donnerstag in Saarbrücken berichtete. 99 600 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet. Das waren 600 (0,6 Prozent) mehr als vor einem Jahr, aber 1000 (minus 1,0 Prozent) weniger als im Juli. dpa