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Verkehr Autobahnbau ohne Beteiligung von Privatinvestoren

Finanzierung aus Mitteln des Bundes

Archivartikel

Stuttgart.Der sechsstreifige Neubau des Albaufstiegs zwischen Mühlhausen und Hohenstadt an der Autobahn 8 wird aus Bundesmitteln finanziert. Das teilten der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), in Stuttgart mit. Bilger sagte, dass man so schneller vorankommen werde. Es ergebe Sinn, das Projekt konventionell aus Haushaltsmitteln und nicht über eine öffentlich-private Partnerschaft zu finanzieren.

Hermann sprach vom größten Straßenbauprojekt im Land und Kosten von schätzungsweise 600 Millionen Euro. Immer wieder gebe es am Albaufstieg Staus und Unfälle. Mit der Erweiterung von vier auf sechs Spuren würde das letzte Nadelöhr auf der A8 beseitigt.

Ziel des Landes ist es nach Angaben des Ministeriums, das Planfeststellungsverfahren im Herbst 2019 abzuschließen. Man rechne mit rund fünf Jahren Bauzeit und einer Fertigstellung 2026, sagte Hermann. Die vorgesehene Trasse des Albaufstiegs ist 8,3 Kilometer lang und damit um rund 3,8 Kilometer kürzer als die bisherige Strecke. Große Abschnitte werden in Tunneln und auf Brücken verlaufen. lsw