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Frankfurter Verein „Kältebus“ hilft nachts Obdachlosen

Frankfurt.Mit einer großen Thermoskanne voller Tee und einem Vorrat an Isomatten, Schlafsäcken und Planen suchen Elfi Ilgmann-Weiß (l.) und Johannes Heuser Obdachlose auf der Straße auf. Die beiden sind Sozialarbeiter von „Kältebus“, einem Frankfurter Verein für soziale Heimstätte. Mit ihren Taschenlampen leuchten die beiden bei ihrer nächtlichen Tour in das Zelt einer obdachlosen Frau von Mitte 50, die trotz kriechender Kälte im Unterholz an der Autobahn am Stadtrand ausharrt. Hinweise auf die Lagerstätten der Obdachlosen kommen häufig von besorgten Anwohnern oder der Polizei. „Wir wissen nicht, warum sie sich einen Platz so weit draußen ausgesucht hat“ sagt Heuser über die Frau, die unter Wahnvorstellungen leide. „Aber sie ist gut organisiert und scheint da klarzukommen.“ lhe (Bild: lhe)