Länder

Affäre Erste Reaktion auf Kritik an Frankfurter Kreisverband

Freiwillige Rückzahlung angeboten

Frankfurt.Nach den Berichten um ihre Eingruppierung als Leiterin einer Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat die Ehefrau des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) eine freiwillige Rückzahlung angeboten. Sie habe um die Berechnung des Differenzbetrags zur Eingruppierung in der Gehaltsstufe drei gebeten, sagte ein Sprecher des Awo-Kreisverbands Frankfurt am Freitag. „Wunschgemäß wurde der Betrag ermittelt und Frau Feldmann mitgeteilt.“

Es handele sich um die freiwillige Rückzahlung. „Es gibt keine Forderung seitens des Verbandes gegenüber einzelnen Beschäftigten“, sagte der Sprecher. Feldmann habe damit auf Äußerungen des Awo-Bundesverbands nach einer ersten Prüfung der Gehaltsstrukturen beim Frankfurter Kreisverband reagiert. Feldmanns Feldmanns Frau selbst äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Berichten.

Ein Sprecher des Oberbürgermeisters verwies auf die Erklärung Feldmanns vom Dezember, in der er angekündigt hatte: „Sollte tatsächlich ohne sachlichen Grund auch nur ein Cent Gehalt zuviel gezahlt worden sein, wird von uns jeder Cent zurückbezahlt.“ Das Ergebnis der Prüfungen des Bundesverbands lägen dem OB-Büro bislang nicht vor. Auch bei der Sitzung des Awo-Bezirksvorstands Hessen Süd war es nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag nicht um Einzelfälle und -gehälter gegangen. lhe