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Fuldaer Bischof Gerber ist nach 100 Tagen angekommen

Fulda.In seinem privaten Büro türmen sich noch die Umzugskartons. Michael Gerber ist am Dienstag, 8. Juli, seit 100 Tagen im Amt als Bischof im Bistum Fulda. „Ich bin zwar angekommen, aber alles ausgepackt habe ich noch nicht. Das wird wohl noch etwas dauern“, sagt er und öffnet einen Pappkarton. Ihm fehle einfach die Zeit. Er habe nicht selten Arbeitstage, die sich über 14 Stunden erstreckten. „Das geht schnell, aber das bin ich gewohnt.“ Seinen Lebensmittelpunkt – Freiburg und den Schwarzwald – verlassen zu haben, habe er trotz der Verbundenheit zu seiner Heimat „noch keinen Tag bereut“, wie er sagt. „Ich fühle mich sehr wohl in Fulda und mit meiner neuen Aufgabe.“ Deutschlands jüngster leitender Bischof in der katholischen Kirche steht im kleinsten Bistum Westdeutschlands vor großen Aufgaben: Gerber ist als Kirchen-Manager bei Umbauprozessen gefordert. Zudem will er mehr für Frauen und junge Erwachsene tun. dpa