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Urteil Bank darf nicht 7,50 Euro für Bareinzahlung verlangen

Gericht: Preis überhöht

Archivartikel

Karlsruhe.Die Verwaltung von Bargeld kostet die Banken innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Geld: An diesen Kosten dürfen sie ihre Kunden zwar grundsätzlich beteiligen. Eine Gebühr in Höhe von 7,50 Euro für die Bareinzahlung von Münzgeld ist allerdings zu hoch, entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe nach einer Klage der Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg.

Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass dieses Entgelt über die Kosten hinausgeht, die der Bank durch die Nutzung des Zahlungsmittels entstehen. Kunden werden demnach, sagt das Oberlandesgericht, durch die sogenannte Münzgeldklausel unangemessen benachteiligt. Sie müssen das Entgelt auch in den Fällen zahlen, in denen sie beispielsweise ein Minus auf ihrem Konto mit der Einzahlung von Bargeld ausgleichen wollen. Da die Bank Revision eingelegt hat, wird der Fall nun vor den Bundesgerichtshof verhandelt.