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Heidelberg wächst, Mannheim verliert

Archivartikel

Heidelberg/Mannheim.Die Universitätsstädte Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen sind in den vergangenen 50 Jahren landesweit am stärksten gewachsen. Seit 1970 stieg die Einwohnerzahl in Freiburg um knapp 53 900 Menschen auf fast 230 000, teilte das Statistische Landesamt in Stuttgart mit. Heidelberg wuchs um rund 28 800 Menschen, Ulm um etwa 24 400 und Tübingen um rund 23 400 Menschen. Mit einer Wachstumsrate von rund 35 Prozent lag Tübingen an der Spitze, gefolgt von Freiburg mit mehr als 30 Prozent. In Stuttgart ging die Einwohnerzahl hingegen leicht (um 0,4 Prozent) zurück: 1970 lebten dort noch mehr als 634 000 Menschen, heute knapp unter 632 000. In Esslingen sank die Bewohnerzahl um fünf Prozent, in Mannheim um sieben Prozent. Laut Statistischem Landesamt zogen in Esslingen mehr Menschen fort als zu, in Mannheim starben deutlich mehr Menschen als Babys geboren wurden. 

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