Länder

Bildung Land hält Schutz der Schüler für ausreichend

Hessen beginnt mit dem Abitur

Archivartikel

Wiesbaden.Das hessische Abitur beginnt wie geplant am heutigen Donnerstag mit den schriftlichen Prüfungen im Fach Englisch. Nach ganztägigen Beratungen der Experten von Kultus- und Gesundheitsministerium in Wiesbaden entschied Kultusminister Alexander Lorz (CDU), nicht dem Beispiel Bayerns zu folgen, wo der Beginn des Abiturs wegen des Coronavirus um drei Wochen auf den 20. Mai verschoben wurde. Lorz ist davon überzeugt. dass die Vorkehrungen zum Schutz der Abiturienten und ihrer Lehrer in Hessen ausreichend sind.

Landesweit sind in diesem Jahr rund 23 500 Schüler zum Abitur zugelassen. „Die allermeisten von ihnen haben sich bereits viele Wochen und zum Teil Monate auf die Prüfungen vorbereitet“, hob Lorz hervor. Um diesen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an den schriftlichen Abschlussprüfungen zu ermöglichen, „haben wir deshalb alles getan“, fügte er hinzu. Das Ansteckungsrisiko sei zum jetzigen Zeitpunkt mit den getroffenen Hygienevorgaben gering, der Gesundheitsschutz während der Prüfungen könne gewährleistet werden. Zudem stünden die Schulämter in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden.

Räumliche Kapazitäten

Ausdrücklich forderte Lorz, beim Abitur die personellen und räumlichen Kapazitäten zu nutzen, die mit dem Unterrichtsausfall wegen des Coronavirus freigeworden sind.

Die Prüfungsgruppen sollen so klein und die Abstände zwischen den Prüflingen so groß wie möglich gehalten werden. Auch vor und nach den Prüfungen sollten sich die Abiturienten nicht in größeren Gruppen aufhalten. „Diese in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Situation ist weder für die Schülerinnen und Schüler, noch für ihre Eltern und Lehrkräfte ganz leicht“, betonte der Kultusminister. Die letzten schriftlichen Abiturprüfungen sind für 2. April vorgesehen, Nachprüfungstermine vom 23. April bis 7. Mai. kn