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Feste Vor 50 Jahren war Kommune bereits Ausrichter / Schauspieler Heist als Unterstützer

Hessentag kommt nach Pfungstadt

Wiesbaden/Pfungstadt.Der 63. Hessentag soll im Jahr 2023 im südhessischen Pfungstadt gefeiert werden. 50 Jahre nach dem ersten Hessentag werde die Stadt das Fest erneut ausrichten, verkündete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. In diesen zehn Tagen werde Pfungstadt Mittelpunkt des Landes sein. Mit dem Konzept „Hessentag der Zukunft“ habe die Stadt eine Mehrheit der Regierung überzeugt. Rund sechs Bewerbungen für das Landesfest habe die Landesregierung pro Jahr.

„Wenn wir was in Pfungstadt können, ist es feiern“, so Bürgermeister Patrick Koch (SPD). Die Stadt rechne für die Ausrichtung mit einem Defizit von rund zwei Millionen Euro: Neun Millionen Euro solle das Fest kosten. Er rechne mit rund sieben Millionen Euro an Einnahmen. Das Geld sieht Koch gut investiert. Es sei eine große Werbekraft für die Stadt.

Der aus Pfungstadt stammende Schauspieler Hans-Joachim Heist betonte, der Hessentag werde die Stadt infrastrukturell und kulturell weiterbringen. Heist, der aus der ZDF-Satiresendung „heute-show“ als „Gernot Hassknecht“ bekannt ist, hat als Vorsitzender der Kulturkommission in Pfungstadt die Bewerbung von Beginn an unterstützt.

Der Hessentag gilt als größtes und ältestes Landesfest in Deutschland. Es wurde 1961 das erste Mal gefeiert, um Einheimische und Neubürger nach dem Zweiten Weltkrieg zusammenführen. Im kommenden Jahr wird es in Bad Vilbel in der Wetterau ausgerichtet. Die darauffolgenden Ausrichter sind Fulda und das mittelhessische Haiger. lhe