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Kernkraft Land will Endlager für Atommüll überprüfen

Hinz steht zu Castoren

Archivartikel

Wiesbaden.Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hat die Verantwortung von Hessen bei der Suche nach einem Atommüllendlager unterstrichen. Die Landesregierung habe nach dem parteiübergreifenden Beschluss für den Ausstieg aus der Atomenergie das Verfahren für die Standortsuche mitgestaltet und mitbeschlossen, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag im hessischen Landtag in Wiesbaden. Die fünf teilweise in Hessen liegenden Standorte würden nun oberirdisch und unterirdisch überprüft, erklärte die Umweltministerin. Hinz bekannte sich auch zu den sechs Castor-Transporten mit radioaktivem Material aus der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage im britischen Sellafield nach Biblis. „Ich warne davor, jetzt zu kneifen und zu sagen, wir finden noch ganz viele Argumente, warum die nicht zurückkommen können“, mahnte Hinz. lhe