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Kerosin Rheinland-pfälzische Umweltministerin fordert Fakten

Höfken will mehr Tempo

Mainz.Nach der Verschiebung des Gutachtens über die Folgen des Notablassens von Flugzeug-Kerosin fordert die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) mehr Tempo. „Wir wollen wissen, was für Auswirkungen der Kerosinablass hat auf den Boden, die Biodiversität und die menschliche Gesundheit“, teilte Höfken gestern mit. „Uns ist wichtig, dass die Ergebnisse schnellstmöglich vorliegen.“

Flugzeuge lassen in Notlagen Treibstoff ab, um mit weniger Gewicht sicher zu landen. Die Flugsicherung teilt ihnen Gebiete zu. Das „Fuel Dumping“ (Treibstoffablassen) ist vor allem ein Problem im südlichen Rheinland-Pfalz. Von 20 Ablässen zwischen dem 1. Januar und dem 22. Oktober entfielen sieben auf diese Region. Als Grund galten bei knapp der Hälfte der Fälle technische Probleme, beim Rest fehlten Angaben. Das Umweltbundesamt wollte das Gutachten zu Rückständen und Ablagerungen von Kerosin und Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit eigentlich bei der Konferenz der Umweltminister in Bremen vorlegen. Sie läuft bis heute. Die Studie wird nun wohl 2019 in Hamburg präsentiert. lrs