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Medizin Heidelberger Klinik setzt umstrittenes Verfahren ein

Kind gesund geboren

Heidelberg.Im Universitätsklinikum Heidelberg ist am 22. März das erste Heidelberger Baby nach einer Präimplantationsdiagnostik (PID) mit einem geplanten Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Die Mutter und das Kind seien wohlauf, teilte das Klinikum gestern mit. Nach der Geburt eines gesunden Kindes erlitt die Frau mehrere Fehlgeburten in den vergangenen Jahren.

Bei der PID wird das Erbgut eines künstlich gezeugten Embryos untersucht, bevor dieser in die Gebärmutter eingepflanzt wird. Erlaubt ist dies nur in Ausnahmefällen, in denen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine schwerwiegende Erbkrankheit besteht oder für eine schwerwiegende Schädigung des Embryos, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Tot- oder Fehlgeburt führen wird.

Das Verfahren gilt als umstritten. Im Land darf neben der Uniklinik auch die Praxis für Humangenetik in Freiburg eine PID durchführen . seko