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Religion Herbstsynode der evangelischen Christen

Kirche plant Zukunft

Frankfurt.Schrumpfende Gemeindezahlen und geringere Kirchensteuereinnahmen, Überalterung und weniger Nachwuchs: Auf ihrer diesjährigen Herbstsynode in Frankfurt hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihren Zukunftsprozess „ekhn2030“ aufgenommen. Schon jetzt müssten Entscheidungen getroffen und Prioritäten gesetzt werden, mahnte Kirchenpräsident Volker Jung.

Die EKHN nehme die Herausforderungen rechtzeitig an und habe in den kommenden Jahren deshalb noch Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei gehe es auch darum, für die nächste Generation Handlungsspielräume zu wahren. Die EKHN hat Gemeinden in Hessen und in Rheinland-Pfalz. „Wir müssen uns neu verständigen, ob und wie wir öffentlich Kirche sein können“, sagte Jung. Gleichzeitig sei es eine große Herausforderung, Aufgaben wie den Klimaschutz, die Digitalisierung und eine stärkere Orientierung an den Mitgliedern in das Zukunftskonzept zu integrieren. lhe