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Kreisimpfzentren müssen neu planen

Rhein-Neckar.Die anhaltenden Engpässe bei der Impfstofflieferung bringen den Zeitplan der baden-württembergischen Impfkampagne durcheinander. In den rund 50 Kreisimpfzentren (KIZ) werden die ersten Spritzen deshalb erst ab 22. Januar und damit eine Woche später als ursprünglich geplant aufgezogen.

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„Grund hierfür sind die Impfstofflieferungen durch den Bund“, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Das Land hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums bisher 175 500 Impfdosen des Mainzer Herstellers Biontech erhalten. Laut Landesgesundheitsministerium wurden diese alle bereits gespritzt oder verplant.

Erst am 18. Januar wird es laut Biontech weiteren Impfstoff an den Bund geben, der nach Angaben von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) anteilig den Kreisimpfzentren zur Verfügung gestellt werden soll. Die Verzögerung um vier Tage bis zum neuen Start der KIZ erkläre sich durch den Ablauf, sagte sein Sprecher. Laut Vertrag lägen die Dosen am 20. in Baden-Württemberg vor, danach würden sie aufgetaut und vorbereitet. „Zur Sicherheit haben wir den 22. genommen, damit es keine Probleme gibt, falls irgendwo eine Verzögerung auftritt“, sagte er weiter. Insgesamt soll Baden-Württemberg bis Mitte Februar mehr als 692 000 Dosen erhalten. 

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