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Bildung Moscheeverband Ditib will mit Schulen arbeiten

Land prüft Kooperation

Archivartikel

Wiesbaden.Das hessische Kultusministerium prüft anhand zusätzlicher Unterlagen, ob es beim islamischen Religionsunterricht weiterhin mit dem türkischen Moscheeverband Ditib zusammenarbeiten kann. Dessen Landesverband habe fristgerecht Papiere eingereicht, teilte ein Sprecher gestern mit. Die Unterlagen sollen nun „einer eingehenden Prüfung“ unterzogen werden.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte vor Wochen Zweifel an der Eignung von Ditib als Kooperationspartner geäußert. Er stellte ein neues Unterrichtsangebot in alleiniger Verantwortung des Landes in Aussicht. In diesem Jahr soll eine Entscheidung gefällt werden, ob der Moscheeverband Partner bleibt.

Fehlende Distanz vorgeworfen

Ditib hatte Unterlagen eingereicht, mit denen der Verband seine Unabhängigkeit vom türkischen Staat beweisen sollte. Diese Papiere hatte Lorz als unzureichend bewertet. Dem Verband wurde die Möglichkeit eingeräumt, Unterlagen nachzureichen.

Kritiker werfen Ditib fehlende Unabhängigkeit vor. Die Nähe zur türkischen Religionsbehörde Diyanet und letztlich zum türkischen Staat sei zu groß. lhe