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Vollzug Rheinland-Pfalz will Mutter-Kind-Häuser schaffen

Land reagiert auf Geburten in Haft

Archivartikel

Mainz.Noch gibt es in rheinland-pfälzischen Gefängnissen keine Mutter-Kind-Häuser – das soll sich aber langfristig ändern. Der Bedarf sei erkannt, die Planungen liefen, teilte das Justizministerium in Mainz mit. Denn bis vor kurzem seien Entbindungen während der Haftzeit eher ein Randphänomen mit zwei bis drei Geburten pro Jahr gewesen. Im vergangenen Jahr habe es dagegen zehn Entbindungen gegeben. Deshalb werde derzeit zusammen mit der JVA Zweibrücken ein Konzept für eine Mutter-Kind-Einrichtung entwickelt. Bislang können Frauen, die während ihrer Haftzeit entbinden, zusammen mit ihren Kindern in Mutter-Kind-Häusern im Justizvollzug eines anderen Bundeslandes unterkommen. Das gehe aber nur, wenn dort Platz sei, betonte das Ministerium. lrs

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