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Soziales Geräte mithilfe von Corona-Programm finanziert

Land stattet Senioren mit Tablets aus

Archivartikel

Wiesbaden.Die Verteilung von 10 000 Tablets an hessische Pflegeheime aus einem Corona-Hilfsprogramm der Landesregierung ist nahezu abgeschlossen. Künftig soll ein Gerät pro sechs bis acht Bewohnern in den Einrichtungen zur Verfügung stehen. Die Tablets sollen den Kontakt zu den Angehörigen und Freunden erleichtern, etwa wenn es Besuchsbeschränkungen gibt. Die Verteilung der Geräte sei jeweils zur Hälfte über die zur Verfügung stehenden und die tatsächlich belegten Plätze errechnet worden. Das geht aus den Antworten von Sozialminister Kai Klose (Grüne) auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Abgeordneten Yanki Pürsün hervor.

70 000 Bewohner profitieren

Nach Angaben des Sozialministeriums wurden die Tablets in Chargen ausgehändigt. Momentan laufe eine Auswertung zur Verteilung der Geräte, die noch nicht ganz abgeschlossen sei. Erste Zahlen ließen vermuten, dass ein geringer Restbestand an Tablets noch nicht verteilt oder aus anderen Gründen nicht angenommen worden sei. Für diese Geräte lägen bereits Anfragen aus anderen Einrichtungen vor. Klose und Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) hatten im Juni symbolisch die ersten Geräte übergeben. Laut Sinemus profitieren landesweit mehr als 1000 Einrichtungen mit knapp 70 000 Bewohnern von der Aktion. Die Tablets kosteten den Angaben zufolge pro Stück rund 140 Euro und wurden über die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt. lhe