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Freiwilligendienst Zahl der Teilnehmer sinkt

Leichter Rückgang

Frankfurt.Beim Bundesfreiwilligendienst ist die Zahl der Teilnehmer (Bufdis) in Hessen gesunken: 2018 leisteten durchschnittlich 1751 Menschen einen Freiwilligendienst ab. Der Mittelwert der vergangenen zwölf Monate lag damit um 113 Bufdis unter dem Vorjahresniveau. Das geht aus den jüngsten Statistiken des Kölner Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (Bafza) hervor. Die Zahl der Menschen, die in Baden-Württemberg den Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten, bleibt weitestgehend stabil. Landesweit gab es im vergangenen Jahr 5657 Bufdis. Im Vorjahr waren es noch 5710. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl zurückgegangen. Im vergangenen Jahr leisteten durchschnittlich 1221 Menschen einen Dienst. Der Mittelwert der vergangenen zwölf Monate lag damit um 30 Bufdis unter dem des Vorjahres.

Ersatz für Wehrpflicht

Bundesweit gesehen verharrt die Zahl der Teilnehmer oberhalb der Marke von 40 000: Im Jahr 2018 absolvierten durchschnittlich 41 190 Menschen einen solchen Dienst. Der Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate entspricht damit in etwa dem der Vorjahre.

Der Bundesfreiwilligendienst war 2011 als Ersatz für den parallel zur Wehrpflicht weggefallenen Zivildienst eingeführt worden. Der Dienst in sozialen, kulturellen oder Bildungseinrichtungen dauert ein Jahr und wird mit maximal 390 Euro pro Monat vergütet. Im Gegensatz zum früheren Zivildienst richtet sich der Bundesfreiwilligendienst an Menschen jeden Alters. lhe/lsw/lrs

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