Länder

Fußball Debatte um Einsätze bei Hochrisikospielen

Lewentz will Kosten teilen

Archivartikel

Kaiserslautern.In der Diskussion über eine mögliche Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an den zusätzlichen Polizeikosten für Hochrisikospiele stehen Rheinland-Pfalz und das Saarland an der Seite Bremens. Das sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) gestern nach einem Treffen mit seinem saarländischen Amtskollegen Klaus Bouillon (CDU) in Kaiserslautern. Lewentz forderte die DFL auf, mit den Bundesländern einen einheitlichen Standpunkt zur Kostenübernahme zu finden. „Hier darf der Steuerzahler nicht alleingelassen werden“, betonte er.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Erhebung einer Gebühr für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass von Hochrisikospielen als grundsätzlich rechtmäßig eingestuft hat. Es folgte damit der Sicht Bremens. Die von Bremen praktizierte Erhebung einer Gebühr für den polizeilichen Mehraufwand bei Hochrisikospielen bleibe „eine denkbare Option“, sagte Lewentz. Es gehe um eine faire Verteilung der Kosten. lrs