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Rassismus II Ausländerbeirat stellt Forderung

Mehr Hilfe für Angehörige

Archivartikel

Hanau.Einen Monat nach dem rassistischen Anschlag in Hanau mit elf Toten fordert der Ausländerbeirat der Stadt mehr Hilfe für die Angehörigen. Nach den schockierenden Ereignissen bedürfe es nun „einer noch intensiveren Betreuung der Angehörigen“, sagte die Vorsitzende, Selma Yilmaz-Ilkhan, am Donnerstag laut einer Mitteilung. Es sei ein Monat mit vielen Tränen, viel Schmerz und Leid gewesen, nicht nur für die Angehörigen der Opfer, sondern auch für viele weitere Menschen, die auf die eine oder andere Weise beteiligt und betroffen gewesen seien.

Der Ausländerbeirat werde seinen Beitrag bei der Unterstützung der Opfer leisten, erklärte Yilmaz-Ilkhan. Das Gremium wolle aber auch politische Forderungen formulieren, damit sich solch eine Tat nicht wiederhole. „Auch ist derzeit der größte gemeinsame Nenner aller Familien eindeutig der Wunsch, dass diese Untat und dessen Opfer niemals in Vergessenheit geraten“, sagte die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Yilmaz-Ilkhan. Sie forderte eine lückenlose Aufklärung des Falls.

Die Stadt Hanau ergriff nach dem Anschlag diverse Maßnahmen zur Unterstützung der Angehörigen. So wurden unter anderem Opferbeauftragte eingesetzt, die den Familien nach wie vor helfen. lhe