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Rheinland-Pfalz Vor allem Diebstähle und Drogendelikte

Mehr Straftaten an Bahnhöfen

Mainz.Diebstähle, Drogen und Körperverletzung: Die Zahl der Straftaten an rheinland-pfälzischen Bahnhöfen hat zugenommen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 3032 Taten an und in solchen Gebäuden, 493 mehr als im Jahr zuvor. Das teilte das Innenministerium in Mainz auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Heribert Friedmann mit. Die ausländerrechtlichen Verstöße abgezogen waren es 2967 Straftaten – ein Plus von 470 gegenüber 2017. Unter den Straftaten sind viele Diebstähle: Rund 960 Fälle wurden angezeigt, eine Zunahme von 109. Vor allem Fahrräder wurden gestohlen: 677 und damit 26 mehr als 2017. Taschendiebe schlugen 51 Mal zu, neun Fälle mehr als im Vorjahr. Häufig waren auch Rauschgiftdelikte mit 809 Fällen – eine Steigerung von 124. Körperverletzung wurde 408 Mal angezeigt, das waren 109 mehr.

Die meisten Fälle in Mainz

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erhebt erst seit 2017 Tatorte wie Bahnsteig, Bahnhofsgebäude, Busbahnhof und Bahnhofsvorplatz. Diese sind in der Antwort zusammenfasst. Vergleichszahlen vor 2017 gibt es nicht. Die meisten Straftaten wurden in Mainz, Koblenz und Kaiserslautern angezeigt – den drei größten Personenbahnhöfen. In der Landeshauptstadt sind nach Angaben der Deutschen Bahn jeden Tag durchschnittlich rund 72 000 Menschen am Bahnhof unterwegs. In den Koblenzer Bahnhof zieht es täglich etwa 28 000 Reisende und Besucher, in Kaiserslautern werden täglich etwa 24 000 Besucher gezählt.

Die für die Bahnhöfe zuständige Bundespolizei sieht auch ein Plus beim Hausfriedensbruch sowie beim Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte . Beim Hausfriedensbruch seien auch vermehrte Kontrollen in den Bahnhöfen ein Grund, sagte eine Sprecherin. lsw

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