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Pandemie Nachtragshaushalt ermöglicht hohe Ausgaben

Millionen für Schutz

Archivartikel

Mainz.Rheinland-Pfalz hat seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens 177 Millionen Euro für damit zusammenhängende Maßnahmen im Gesundheitsschutz ausgegeben. Dies geht aus einer Antwort des Finanzministeriums in Mainz auf eine Landtagsanfrage der Grünen-Fraktion zum Abfluss der Mittel aus dem im März verabschiedeten Nachtragshaushalt hervor.

Die Auszahlungen stehen damit an der Spitze der Zahlungen aus dem Nachtragshaushalt. Dazu gehören auch 102,4 Millionen Euro an Sonderzahlungen für Landkreise und kreisfreie Städte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. An zweiter Stelle der Gesamtausgaben folgen Kredite zu insgesamt 2009 Anträgen von Kleinunternehmen aus dem Soforthilfeprogramm des Landes in Höhe von 27,1 Millionen Euro. An dritter Stelle stehen die Ausgaben für Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb. lrs

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