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Semesterbeginn Wohnungsnot in Mainmetropole groß

Noch 3000 Studenten auf der Warteliste

Frankfurt.Das Wintersemester startet am Montag und in Frankfurt suchen noch immer zahlreiche Studenten eine bezahlbare Wohnung. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Frankfurt University of Applied Science (Hochschule für angewandte Wissenschaften) will mit provisorischen Schlafplätzen auf dem Campus der Einrichtung Abhilfe schaffen.

In der dortigen Mehrzweckhalle können eingeschriebene Erstsemester vom 14. bis 25. Oktober einen Schlafplatz belegen. Insgesamt bietet die Halle Platz für etwa 100 Menschen, wie eine AStA-Sprecherin gestern sagte.

Für eine Unterkunft in Frankfurt müssten Studenten im Durchschnitt 500 Euro zahlen. Das gehe aus einer Erhebung hervor, hieß es vom AStA. Dies sei etwa doppelt so viel Geld wie die Wohngeldpauschale für Studierende nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). Die Wohnungsnot stellt vor allem für Studenten in der Mainmetropole ein großes Problem dar.

Allein auf der Warteliste des Frankfurter Studentenwerks sind momentan etwa 3000 Frauen und Männer vermerkt, die jetzt noch eine Wohnung im Wintersemester suchen. Das sagte ein Sprecher kurz vor Semesterstart. lhe