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Noch mehr Wildpferde auf früheren Militärflächen

Archivartikel

Hanau.Die auf früheren Militärflächen lebenden Wildpferde in Hessen sollen eine weitere Gruppe bekommen: Der Bundesforst wird einen Standort auf dem ehemaligen US-Militärgelände im südhessischen Münster hinzunehmen. Die Eröffnung ist für 2020 vorgesehen. Planungen gibt es auch für eine sechste Gruppe in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis), wie der Leiter des Bundesforstbetriebs Schwarzenborn, Christoph Goebel, sagte. Bei den Tieren handelt es sich um Przewalski-Pferde. Sie sind in Zentralasien beheimatet. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem russischen Forscher Nikolaj Przewalski. Zeitweise galten sie als fast ausgestorben. Heute umfasst der Bestand weltweit rund 2400 Tiere. 2009 wurden die ersten Stuten auf das ehemalige US-Militärgelände Campo Pond nach Hanau gebracht. lhe