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NPD-Werbung zulässig

Archivartikel

Kassel/Frankfurt.Der Hessische Rundfunk muss laut einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel eine Radio-Werbung der NPD für die Europawahl senden. Die rechtsextreme Partei habe einen Anspruch darauf, teilten die Richter gestern mit. Die NPD stellt in dem Werbespot einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität her. Der VGH sieht darin keinen offenkundigen Verstoß gegen den Straftatbestand der Volksverhetzung.

In der Werbung behauptet die Partei, seit der „willkürlichen Grenzöffnung 2015 und der seither unkontrollierten Massenzuwanderung“ würden Deutsche täglich zu Kriminalitätsopfern. Der Hessische Rundfunk lehnte die Ausstrahlung des Spots ab, weil dieser volksverhetzend sei. lhe