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Prozess

Panzerfäuste als Schinken getarnt

Archivartikel

Frankfurt.Für den Versuch, vier Panzerfäuste als Schinken getarnt von Bosnien nach Deutschland zu schmuggeln, ist ein 44-Jähriger zu einem Jahr und neun Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Frankfurt ging in dem Urteil am Montag von versuchter Einfuhr verbotener Kriegswaffen aus. Ein Bekannter des kroatischen Angeklagten hatte von ihm den Auftrag erhalten und zu diesem Zweck seine Ehefrau in einen Bus Richtung Deutschland gesetzt. Die Waffen waren als Schinkenspezialität getarnt und verpackt, fielen beim bosnisch-kroatischen Zoll aber auf. Die Beamten beschlagnahmten die Waffen und leiteten ein Verfahren gegen die Frau ein. In Deutschland richteten sich die Ermittlungen gegen den Auftraggeber, der vor Gericht ein pauschales Geständnis ablegte. lhe