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Plädoyers ohne Öffentlichkeit

Archivartikel

Freiburg.Im siebten und vorerst letzten Prozess im Missbrauchsfall von Staufen werden die Plädoyers hinter verschlossenen Türen gehalten. Das gelte auch für das letzte Wort des Angeklagten vor dem Urteil, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin gestern vor dem Landgericht Freiburg. Grund sei der Schutz von Persönlichkeitsrechten. Das Urteil werde wieder öffentlich sein. Einen Termin für die Urteilsverkündung gebe es noch nicht. Geplant war zunächst der 6. August. Wann die Plädoyers gehalten werden, stand ebenfalls noch nicht fest. Angeklagt ist ein 33 Jahre alter Mann aus Spanien. Er hat gestanden, einen damals in Staufen lebenden und heute zehn Jahre alten Jungen mehrfach vergewaltigt und hierfür Geld bezahlt zu haben.