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Rheinland-pfälzische Schäfer kämpfen um Aufmerksamkeit

Archivartikel

Neuwied/Mainz.Schäfer schlagen Alarm: Ohne staatliche Förderung können sie ihre Betriebe nicht weiterführen – und ein Ende der Beweidung würde die Artenvielfalt zusätzlich gefährden. „Wir brauchen dringend Unterstützung von der Politik in Form einer Weidetierprämie“, sagte der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter, Werner Neumann, der Deutschen Presse-Agentur in Neuwied. Diese gebe es in 22 anderen EU-Staaten: „In Deutschland aber leider nicht.“ Dabei leisteten Schäfer einen „unersetzbar wichtigen Beitrag in der Landschaftspflege“. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) stimmt zu: Der Beitrag der Tiere zur Erhaltung von Grünlandflächen sei von herausragender Bedeutung für die Artenvielfalt. lrs