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Arbeitsmarkt Zahl der Beschäftigungslosen steigt

Rückgang als „typische Entwicklung“

Archivartikel

Frankfurt.Vor dem Start in das neue Ausbildungsjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im Juli leicht gestiegen. Landesweit waren 153 144 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das war der niedrigste gemessene Wert in einem Juli seit 1992. Im Vergleich zum Vormonat gab es 5864 Jobsuchende mehr, aber 3406 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote zog im Vergleich zum Juni um 0,2 Punkte an auf 4,5 Prozent.

Die gestiegene Arbeitslosigkeit ist nach Angaben der Regionaldirektion vor allem auf junge Menschen unter 25 Jahren zurückzuführen. Dies sei eine „saisontypische Entwicklung“, sagte die Operativ-Leiterin der Regionaldirektion, Bettina Wolf.

Auch in Baden-Württemberg ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli wieder etwas angestiegen. Ende des Monats waren exakt 193 897 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Das waren zwei Prozent mehr als im Juni und 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,1 Prozent.

Langfristig wenig Veränderung

Auf kurze Sicht mehr Jobsuchende, auf längere Sicht wenig Veränderung – so lässt sich die Entwicklung auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt umschreiben. Die Quote lag im Juli mit 100 627 Arbeitslosen bei 4,5 Prozent und damit exakt auf dem Niveau des Vorjahresmonats, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Die absolute Zahl der Jobsuchenden sank im Vergleich zum Juli 2018 geringfügig um 1000 Menschen. dpa