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Sänze und Räpple sollen bleiben

Archivartikel

AfD-Landtagsfraktionschef Bernd Gögel hat Forderungen nach einem Ausschluss seines Stellvertreters Emil Sänze und auch des Abgeordneten Stefan Räpple eine klare Absage erteilt. „Was die anderen Parteien fordern, ist ihre Ansicht. Ratschläge brauche ich von den anderen Fraktionen nicht“, sagte Gögel in Stuttgart. Die Fraktion werde sich nach der Sommerpause im September mit den umstrittenen Äußerungen der Abgeordneten befassen. Ein Rauswurf aus der Fraktion steht demnach nicht im Raum.

Emil Sänze hatte zuletzt Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) wegen ihrer türkischen Wurzeln das Recht abgesprochen, sich zur Judenverfolgung in der Nazizeit zu äußern. Aras, die deutsche Bürgerin ist, hatte den Vorwurf zurückgewiesen und sich auf das Grundgesetz berufen. lsw